Wie geleckt

WAS FÜR`N WUNDER
Text: Bernd Tauber Musik: Konrad Haas/Bernd Tauber
Mensch, das ist doch nicht zu fassen, bin schon wieder aufgewacht
Seit fast über vierzig Jahren überleb ich jede Nacht
Ich meine, schließlich kennt man das, am Abend legt man sich zur Ruhe
Und am Morgen ist man tot, ab geht`s in die Truhe!

Na ja, Glück muß man haben, kleines wunder, früh am Morgen
Weggeblasen alle Sorgen, nichts wie rein in`neuen Tag
Und wie hoch sie steht, die Sonne, lacht vom blauen Himmelszelt
Fast schon`bißchen überheblich, wenn die bloß nicht runterfällt

Jeder Augenblick ein neues Wunder
Die Erde tanzt durchs All und fällt nicht runter
Jeder Augenblick vergeht
Bis ein neuer aufersteht
Was für`n Wunder

Nichts wie rüber in den Park, bißchen Frischluft pur
Plötzlich stürzt die Erde runter, neben mir`ne Kirchturmuhr
Ganz tief unter mir die Häuser und die Menschen winzig klein
Mensch, ich steh ja auf`ner Brücke und die stürzt nicht ein

Und im Park ein Lokal, bitte treten sie doch ein
Na ja schön, warum nicht, eine gute Flasche Wein
Oder zwei, oder drei, und schon, hast du nicht gesehn
Komm ich raus, und am Himmel seh ich vier Monde stehn

Jeder Augenblick ein neues Wunder...

Mensch, das ist doch nicht zu fassen, bin schon wieder aufgewacht
Seit fast über vierzig Jahren überleb ich jede Nacht
Ich meine, schließlich kennt man das, am Abend legt man sich zur Ruhe
Und am morgen wacht man auf, an den Füßen noch die Schuhe

Jetzt`n Kaffe und`n Kognac und zwei Eier im Glas
Heute frühstück ich im Bett, huch, da liegt ja irgendwas
Was ist das denn für`ne Fremde, frisch und feucht wie Morgentau
Wie`ne hingegossne Venus, Mensch, das ist ja meine Frau!!

Jeder Augenblick ein neues Wunder...